E-Zigaretten und E-Shishas gefährden die Gesundheit unserer Kinder

Pressemitteilung | 28.03.2015

Immer mehr Jugendliche greifen zu E-Zigaretten und E-Shishas, ohne die Gesundheitsrisiken zu kennen. Das bestehende gesetzliche Abgabe- und Rauchverbot für Kinder und Jugendliche greift nicht, da es sich bei den elektronischen Zigaretten und elektrischen Shishas nicht um „Tabakwaren“ im Sinne des Jugendschutzgesetzes handelt. Hierzu erklärt der familienpolitische Sprecher der CDU/CSU- Bundestagsfraktion, Marcus Weinberg:

„Elektronische Zigaretten und elektrische Shishas, bei denen eine Nikotinlösung eingeatmet wird, sind wegen des Suchtstoffs und Nervengifts Nikotin mit Gesundheitsrisiken verbunden. Sie wurden als Produkt für Raucher entwickelt, die sich das Rauchen entweder ganz abgewöhnen bzw. ihr persönliches Risiko reduzieren wollen. Sowohl E-Zigaretten als auch E- Shishas gehören schon aus diesen Gründen nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen. Wir dürfen nicht zulassen, dass sich Kinder und Jugendliche durch den derzeit erlaubten Erwerb von E-Zigaretten dem Rauchen grundsätzlich nähern oder sich gar an das Rauchen gewöhnen und auf diese Weise süchtig werden. Alles andere als ein gesetzliches Verbot der Abgabe von E-Zigaretten und E-Shishas wäre nicht zu erklären und widerspricht zudem unserem Präventionsgedanken, den Einstieg in das Rauchen zu verhindern.

Das für das Jugendschutzgesetz zuständige Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat zusagt, das Jugendschutzgesetz zu ändern und in Kürze einen Referentenentwurf vorzulegen. Dies begrüßen wir ausdrücklich und fordern eine zügige Beratung und Beschlussfassung. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass wir die Gesundheitsrisiken durch die Erhebung und Veröffentlichung entsprechender Studien untermauern.“