Bundesregierung unterstützt Bürger beim Schutz vor Wohnungseinbrüchen

 

Pressemitteilung | 27.11.2015

Der CDU-Bundestagsabgeordnete für Hamburg-Nord, Dirk Fischer, begrüßt den Start des KfW-Programms „Kriminalprävention durch Einbruchssicherung“, welches in den nächsten drei Jahren insgesamt 30 Millionen Euro für den Einbruchsschutz zur Verfügung stellt. Gefördert werden vom Bund eine ganze Reihe sinnvoller Maßnahmen des Eigenschutzes, insbesondere der Einbau einbruchshemmender Fenster und Türen.

„Die Polizei verzeichnete 2014 in Hamburg über 4300 vollendete und über 3180 versuchte Wohnungseinbrüche. Die bundesweite Kriminalstatistik verzeichnete über 150.000 Wohnungseinbrüche, von denen über 40 Prozent im Versuchsstadium abgebrochen wurden. Die Bundesregierung lässt die Bürgerinnen und Bürger beim Kampf gegen Wohnungseinbrüche aber nicht allein. Die CDU/CSU hat sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass guter Schutz von Wohnungen und Häusern ab sofort staatlich gefördert wird“, betont Fischer mit Blick auf das neue Förderangebot der KfW.

„Wenn es um den Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Ort geht, sind in allererster Linie die Bundesländer verantwortlich. Der Bund wird dieses Jahr noch einmal massiv die Zahl der Bundespolizisten erhöhen. Dies sollte den Ländern als Vorbild dienen. Als CDU Hamburg fordern wir die zusätzliche Einstellung von 40 Zivilfahndern ohne die örtlichen Kommissariate personell zu schwächen“, stellt Fischer klar.

Hintergrund:

Die Förderung kann jeder beantragen, der in den Einbruchschutz einer bestehenden Wohnimmobilie investiert. Gefördert werden sowohl das Material als auch der fachgerechte Einbau durch Fachunternehmen. Entscheidend ist, dass die Förderung vor Beginn der Umbauarbeiten beantragt wird. Der Zuschuss liegt je nach Investitionskosten zwischen mindestens 200 Euro und maximal 1500 Euro, das entspricht 10 Prozent der Investitionssumme.

Private Eigentümer und Mieter können hierüber finanzielle Zuschüsse zur Sicherung gegen Wohnungs- und Hauseinbrüche in Anspruch nehmen. Einen Zuschuss gibt es ab sofort für den Einbau oder die Nachrüstung einbruchhemmender Haus- oder Wohnungstüren, die Nachrüstung von Fenstern, den Einbau von Einbruchs- und Überfallmeldeanlagen, den Einbau einbruchhemmender Gitter und Rollläden und für baugebundene Assistenzsysteme, wie zum Beispiel Bild- oder Gegensprechanlagen.

Wer Maßnahmen gegen Wohnungseinbruch mit dem altersgerechten Umbau verbindet und gleichzeitig in beides investiert, kann sogar einen Zuschuss von maximal 5000 Euro bekommen.

 

Informationen und Förderdetails sind bei der KfW unter www.kfw.de/einbruchschutz abrufbar.